Broschüren

NFK – Der Gesamtabschluss

NFK – Der Gesamtabschluss

Nach unserer Broschüre „NKF/NKR“ hat die kommunale Welt die Mühen des Einzelabschlusses, aber auch die Erweiterung von Transparenz im Rahmen der Umstellung von Kameralistik auf doppische Buchhaltung kennengelernt.

Die Ihnen nun vorliegende Broschüre soll ein Einstimmen auf das eigentliche Ziel der Umstellung der hoheitlichen Rechnungslegung bewirken: Die Umstellung hat die strategische Ausrichtung der größeren Transparenz im Zusammenhang mit der Gesamtsteuerung einer Gebietskörperschaft.

Die Ursprünge wurden dazu in den Überlegungen zu den Neuen Steuerungsmodellen in den 90er-Jahren gelegt. Hierbei wurde rasch deutlich, dass die Kameralistik zur Erlangung eines „Gesamtüberblicks“ über die Kommune mit all ihren Betätigungen nicht ausreicht. So wurde recht schnell das Heil in der Doppik erkannt, um die konzernähnlichen Strukturen von Gebietskörperschaften abzubilden. Dabei sollten die ausgegliederten Einheiten „wieder eingefangen werden“. Dass dies leichter niedergeschrieben als umgesetzt ist, zeigt die Praxis an vielen Stellen. So verstehen sich ausgegliederte Einheiten oftmals nicht als Einheiten mit einem (negativ besetzten) Eigenleben, sondern mit einer (positiv besetzten) Eigendynamik.

Insofern war die Aufstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen nach den Grundsätzen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) in den Jahren 2005 bis 2009 nur der erste Schritt. Die Gesetzgeber hatten mit dem ersten Schritt jedoch auch das Ziel der Gesamtsteuerung der Kommunen im Sinne einer gesamtstädtischen Nutzenmehrung vorgegeben. Nun kommt mit dem Gesamtabschluss der zweite Schritt, mit dem das vorgegebene Ziel erreicht werden kann. Für die tatsächliche Erreichung wird sicher noch die zukünftige Routine erforderlich sein.

Wir freuen uns, Ihnen als Leser(in) dieser Broschüre einen Überblick über den Gesamtabschluss anbieten zu können, mit der Sie Ihre eigenen Beurteilungen dieses Bereiches machen können.

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30. September 2009